Lions Club Munster-Bispingen unterstützt die Kinder- und Jugendarbeit. Über eine Spende in Höhe von 5.000 Euro konnte sich kürzlich die Jugendstiftung der Eintracht Munster freuen. Das Geld ist zweckgebunden und soll für die Kinder- und Jugendarbeit bezüglich des geplanten Sommersportfestes vom 14. bis 16. August verwendet werden. Dazu überreichte der Präsident des Lions Club, Volker Toedtmann, einen Scheck an den 1. Vorsitzenden Alfred Mangold und den Geschäftsführer Ulrich Paff von der Eintracht Munster. Die gespendete Summe stammt aus den Einnahmen des Nikolausmarkts aus dem vergangenen Jahr und soll einem guten Zweck zu Gute kommen. Dem Lions Club Munster-Bispingen ist es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche zu unterstützen und so bot sich das geplante Sommersportfest an. Die Jugendstiftung mit ihrem Vorsitzenden Dirk Bejga plant an den genannten drei Tagen ein großes Event, das hauptsächlich Kinder und Jugendliche aus Munster und der näheren Umgebung ansprechen soll. Alle Sparten haben die Möglichkeit, ihre Angebote an einem oder allen drei Tagen anzubieten und sich so darzustellen. Mitmachen und Ausprobieren ist seitens der Verantwortlichen erwünscht. Der Verein freut sich auf ein besonderes Sommerfest und hofft auf eine rege Beteiligung.
Text und Fotos: Jens Hoffmann

Volker Toedtmann (Mitte) zusammen mit Alfred Mangold (rechts) und Ulrich Pfaff nach der Scheckübergabe

Volker Toedtmann (links) überreichte den Scheck in Höhe von 5.000 Euro an Alfred Mangold
Uelzen/Munster. Am Sonntag, den 08. März 2026, war die Uelzener Innenstadt Schauplatz der Deutschen Meisterschaft über 10 Kilometer Straße. Die Veranstaltung brachte zahlreiche Spitzenläuferinnen und -läufer aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Mitten in diesem hochklassigen Umfeld absolvierte Sonja Christiani von Eintracht Munster 2020 e.V. ihren ersten Start bei einer Deutschen Meisterschaft – und überzeugte mit einer bemerkenswert starken Leistung.
Einzige Starterin aus dem Heidekreis – und mit persönlicher Bestzeit belohnt
Christiani war die einzige Teilnehmerin aus dem gesamten Heidekreis, die sich der deutschen Laufelite stellte. Mit einer Nettozeit von 49:23 Minuten unterbot sie ihre bisherige persönliche Bestleistung und zeigte damit, dass sie auch im nationalen Vergleich konkurrenzfähig ist. Ihr gleichmäßig starkes Tempo über alle fünf Runden des 2‑Kilometer‑Innenstadtkurses brachte ihr am Ende den 11. Platz in der Kategorie Masters W50 ein. Sie betonte anschließend, wie stolz sie darauf sei, ihre bisherige Bestleistung ausgerechnet bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft unterboten zu haben – ein Moment, der diesen Wettkampftag für sie besonders bedeutend machte.
Deutsche Meister 2026
Im Elitefeld setzten sich zwei Athleten besonders eindrucksvoll durch: Nils Voigt vom TV Wattenscheid 01 gewann das Männerrennen in herausragenden 27:56 Minuten, während Eva Dieterich von der LAV Stadtwerke Tübingen das Frauenrennen mit einer starken Zeit von 31:54 Minuten für sich entschied. Beide Athleten dominierten ihre Felder klar und sicherten sich damit die Deutschen Meistertitel über 10 Kilometer Straße. Auch in den Masters‑Wertungen wurden die schnellsten Läuferinnen und Läufer ermittelt. Matthias Weippert vom TC Fiko Rostock war mit 34:09 Minuten der schnellste Athlet der gesamten Masters‑Männerwertung. Bei den Frauen setzte sich Tanja Saretzki von der LG Hohenfels durch, die in 40:41 Minuten die beste Zeit aller Masters‑Läuferinnen erzielte.
Stars der deutschen Laufszene am Start
Die Meisterschaft war nicht nur sportlich hochklassig, sondern auch prominent besetzt. Zahlreiche bekannte Namen der deutschen Leichtathletik nutzten das Rennen als Formtest oder Standortbestimmung. Unter ihnen befand sich auch Gesa Krause, eine der erfolgreichsten Hindernisläuferinnen Europas, die mit ihrer Präsenz zusätzliche Aufmerksamkeit auf das Event lenkte. Ebenso standen weitere Topathleten wie Florian Bremm, Domenika Mayer und Lisa Merkel an der Startlinie. Ihre Teilnahme unterstreicht das Niveau der Veranstaltung und zeigt, in welchem Umfeld Christiani ihr Debüt absolvierte.
Foto und Text: Olaf Handtrack
Fotorunde beschäftigt sich erneut mit dem kreativen Fotografieren. Wie man bunte Würfel, Buntstifte und Dominosteine ins richtige Licht setzt, war die entscheidende Frage, die sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fotorunde stellte.
Zu diesem Themenabend trafen sich zehn Hobbyfotografinnen und –fotografen, um sich an vier Stationen mit den zuvor genannten Utensilien fotografisch auseinanderzusetzen.
An der ersten Station waren Buntstifte hinter einer schwarz glänzenden Plexiglasplatte platziert worden, wobei vor den Stiften auf der Platte drei Weingläser mit Wasser gefüllt standen. Sowohl die Stifte als auch die Gläser spiegelten sich in der Plexiglasplatte. Mit zwei kleinen Lampen wurde die Szene zudem perfekt ausgeleuchtet.
An der zweiten Station konnten die Aktiven bunte Würfel zusammen mit einem kleinen Einmachglas fotografieren. Dazu waren die bunten Würfel und das Einmachglas auf einer schwarzen Pappe mit Hohlkehle platziert worden. Der ganze Aufbau befand sich in einem großen Lichtwürfel, wobei auch dieser perfekt ausgeleuchtet war.
An der dritten Station befanden sich Dominosteine in einer kleinen Lichtbox. Wie positioniert man die Steine so, dass ein interessantes Bild entsteht? Das war hier die entscheidende Frage. Aber auch Buntstifte, die sich in einer kleinen Schüssel mit Wasser spiegelten, konnten hier abgelichtet werden. Das Wasser wurde zudem durch Vibrationen in Schwingungen versetzt, was leichte Wellen erzeugte. Die Spiegelungen der Buntstifte wirkten dadurch verzerrt.
An der vierten Station galt es, Buntstifte von oben zu fotografieren, um die Schärfe so auf nur einen Stift zu legen. Das Ganze ließ sich aber auch umsetzen, wenn die Stifte von der Seite aufgenommen wurden. Hilfreich war dabei farbiges Papier, welches sich hinter oder unter den Stiften befand.
Für die Hobbyfotografinnen und - fotografen bestand nun die Herausforderung, die richtige Brennweite und Blende auszuwählen, um an den einzelnen Stationen die zuvor beschriebenen Hilfsmittel gekonnt in Szene zu setzen. Rund zweieinhalb Stunden wurde ausgiebig mit verschiedenen Einstellungen experimentiert und fotografiert. Von Minute zu Minute stieg die Stimmung, und der Kreativität waren keine Grenzen mehr gesetzt. Mit dem Ablauf des gesamten Abends und den Ergebnissen zeigte sich am Ende Spartenleiter Jens Hoffmann sehr zufrieden.
Text: Jens Hoffmann
Fotos: Enikö Hanika, Gerhard Schulz und Iris Fritz



Die Kreismeisterschaften der U10 in Neuenkirchen entwickelten sich für die Leichtathletik-Talente von Eintracht Munster zu einer echten Erfolgsgeschichte. Mit einer Mischung aus technischer Finesse und großem Kampfgeist setzten die jungen Sportler in verschiedenen Altersklassen Akzente und sammelten fleißig Edelmetall.
Der überragende Athlet des Tages war Yannis Naumann in der Altersklasse M8. Mit einer Gesamtpunktzahl von 685 Zählern ließ er die Konkurrenz im Dreikampf hinter sich und sicherte sich souverän den Sieg. Seine Vielseitigkeit gab dabei den Ausschlag: Er absolvierte die 50 Meter in starken 9,8 Sekunden, glänzte im Schlagballwurf mit 29,00 Metern und überzeugte im Weitsprung mit einem Satz auf 3,10 Meter.
Auch in den anderen Altersklassen mischte die Eintracht ganz vorne mit. In der W8 erkämpfte sich Hanna Müller mit 559 Punkten einen starken dritten Platz auf dem Podium. Sie sprintete die 50 Meter in 10,5 Sekunden, sprang 2,35 Meter weit und warf den Ball auf eine Weite von 14,00 Metern. Ebenfalls einen Podestplatz sicherte sich Henry Naumann in der M7, der mit 222 Punkten den Silberrang erreichte. Er benötigte 12,3 Sekunden für die Sprintstrecke, sprang 1,93 Meter weit und warf den Schlagball ebenfalls auf 14,00 Meter.
Abgerundet wurde das hervorragende Teamergebnis durch weitere Top-Platzierungen. Caspar Emmann erreichte in der M7 mit 109 Punkten den geteilten vierten Rang, wobei er die 50 Meter in 12,8 Sekunden zurücklegte. Bei den jüngsten Mädchen der W7 zeigte Paula Icks großen Einsatz und wurde mit 183 Punkten Fünfte. Sie erzielte dabei 13,4 Sekunden im Sprint sowie 1,75 Meter im Weitsprung.
Spartenleiter und Trainer Olaf Handtrack zeigte sich nach dem Wettkampf hochzufrieden mit der geschlossenen Mannschaftsleistung und bilanzierte stolz, dass sich das gezielte Training der letzten Wochen deutlich ausgezahlt habe. Der Auftritt in Neuenkirchen unterstreicht die positive Entwicklung der Munsteraner Kindergruppe, die sich nicht nur hochmotiviert, sondern auch technisch stark verbessert präsentierte.
Text: Olaf Handtrack
Foto: Olaf Handtrack
Wenn draußen Eis und Matsch den Trainingsalltag bestimmen, sind kreative Lösungen gefragt. So machten sich am Sonnabend, 21. Februar 2026, drei Leichtathletinnen von Eintracht Munster 2020 e.V. auf den Weg nach Bremen. Beim Hallenwettkampf des Bremer Leichtathletik-Verband in den Katakomben des Weserstadion wollten sie testen, wo sie aktuell in Sprint und Sprung stehen – schließlich hatten Schnee und Kälte zuletzt kein vollständiges Techniktraining auf dem Sportplatz zugelassen.
Bei fast schon frühlingshaften Temperaturen reisten Jayda Eitz und Emilia Okowity (beide U14/W13) sowie Maja Jarzembinski (U18/W16) gemeinsam mit ihrem Trainer Björn Edelmann in die Hansestadt. Und der Ausflug sollte sich lohnen.
Emilia sammelt Silbermedaillen
Einen echten Sahnetag erwischte Emilia Okowity. Über 60 Meter Hürden lief sie starke 10,47 Sekunden und sicherte sich Platz zwei. Auch im 60-Meter-Sprint (8,72 Sekunden) war sie kaum zu schlagen und wurde erneut Zweite. Im Weitsprung flog sie auf 4,55 Meter, im Hochsprung meisterte sie 1,42 Meter – ebenfalls jeweils Rang zwei. Vier Starts, viermal Silber: eine beeindruckende Bilanz!
Jayda überzeugt mit Konstanz und starkem Debüt
Jayda Eitz zeigte über 60 Meter im Vorlauf mit 8,95 Sekunden eine starke Leistung und bestätigte diese Zeit im Finale. Im Weitsprung erreichte sie mit 4,19 Metern einen guten achten Platz. Besonders erfreulich: Bei ihrem allerersten Hochsprungwettkampf übersprang sie 1,30 Meter und wurde starke Vierte – ein Einstand, der Lust auf mehr macht.
Maja sammelt wichtige Erfahrungen in neuer Altersklasse
Für Maja Jarzembinski war es der erste Start in der U18 – und das direkt in einem großen Teilnehmerfeld. Mit 9,30 Sekunden im Sprint und 4,10 Metern im Weitsprung zeigte sie solide Leistungen. Im Hochsprung musste sie wegen einer leichten Rückenverletzung leider passen. Dennoch nahm sie viele wertvolle Eindrücke für die kommenden Wettkämpfe mit.
Trainer Björn Edelmann zog am Ende ein positives Fazit: Die Vorbereitung sei stimmig gewesen, auch wenn in den technischen Abläufen noch Feinschliff nötig sei. Besonders freute ihn die entspannte und zugleich fokussierte Herangehensweise seiner Athletinnen.
Mit diesem gelungenen Hallentest im Rücken kann die Freiluftsaison nun kommen – die Richtung stimmt auf jeden Fall.
Text: Olaf Handtrack
Foto: Olaf Handtrack