Licht in die dunklen Wintermonate bringen
Fotorunde beschäftigt sich erneut mit dem kreativen Fotografieren. Wie man bunte Würfel, Buntstifte und Dominosteine ins richtige Licht setzt, war die entscheidende Frage, die sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fotorunde stellte.
Zu diesem Themenabend trafen sich zehn Hobbyfotografinnen und –fotografen, um sich an vier Stationen mit den zuvor genannten Utensilien fotografisch auseinanderzusetzen.
An der ersten Station waren Buntstifte hinter einer schwarz glänzenden Plexiglasplatte platziert worden, wobei vor den Stiften auf der Platte drei Weingläser mit Wasser gefüllt standen. Sowohl die Stifte als auch die Gläser spiegelten sich in der Plexiglasplatte. Mit zwei kleinen Lampen wurde die Szene zudem perfekt ausgeleuchtet.
An der zweiten Station konnten die Aktiven bunte Würfel zusammen mit einem kleinen Einmachglas fotografieren. Dazu waren die bunten Würfel und das Einmachglas auf einer schwarzen Pappe mit Hohlkehle platziert worden. Der ganze Aufbau befand sich in einem großen Lichtwürfel, wobei auch dieser perfekt ausgeleuchtet war.
An der dritten Station befanden sich Dominosteine in einer kleinen Lichtbox. Wie positioniert man die Steine so, dass ein interessantes Bild entsteht? Das war hier die entscheidende Frage. Aber auch Buntstifte, die sich in einer kleinen Schüssel mit Wasser spiegelten, konnten hier abgelichtet werden. Das Wasser wurde zudem durch Vibrationen in Schwingungen versetzt, was leichte Wellen erzeugte. Die Spiegelungen der Buntstifte wirkten dadurch verzerrt.
An der vierten Station galt es, Buntstifte von oben zu fotografieren, um die Schärfe so auf nur einen Stift zu legen. Das Ganze ließ sich aber auch umsetzen, wenn die Stifte von der Seite aufgenommen wurden. Hilfreich war dabei farbiges Papier, welches sich hinter oder unter den Stiften befand.
Für die Hobbyfotografinnen und - fotografen bestand nun die Herausforderung, die richtige Brennweite und Blende auszuwählen, um an den einzelnen Stationen die zuvor beschriebenen Hilfsmittel gekonnt in Szene zu setzen. Rund zweieinhalb Stunden wurde ausgiebig mit verschiedenen Einstellungen experimentiert und fotografiert. Von Minute zu Minute stieg die Stimmung, und der Kreativität waren keine Grenzen mehr gesetzt. Mit dem Ablauf des gesamten Abends und den Ergebnissen zeigte sich am Ende Spartenleiter Jens Hoffmann sehr zufrieden.
Text: Jens Hoffmann
Fotos: Enikö Hanika, Gerhard Schulz und Iris Fritz


