Göttingen, 15. März 2026 – Die Erfolgsserie reißt nicht ab: Nur kurze Zeit nach ihrem letzten sportlichen Ausrufezeichen stellte sich Sonja Christiani von der Eintracht Munster erneut der starken Konkurrenz. Bei den gemeinsamen Landesmeisterschaften der Verbände Niedersachsen (NLV) und Bremen (BLV) im 5-km-Straßenlauf bewies sie in der Göttinger Altstadt, dass ihre Formkurve steil nach oben zeigt.
Bestätigung der Top-Form in der W50
Nachdem sie bereits bei ihrem vorangegangenen Wettkampf eine beeindruckende Leistung abgeliefert hatte, war die Spannung groß, wie sie den Kurs in Göttingen meistern würde. Christiani enttäuschte nicht: In der Altersklasse W50 sicherte sie sich mit einer starken Zeit von 24:02 Minuten einen hervorragenden vierten Platz.
Damit unterstreicht sie eindrucksvoll, dass der Erfolg der Vorwoche keine Eintagsfliege war. In einem Feld, das mit den besten Läuferinnen des Nordwestens gespickt war, hielt sie von Beginn an Anschluss an die Spitzengruppe ihrer Altersklasse.
Konstanz auf hohem Niveau
In der Gesamtwertung aller weiblichen Teilnehmerinnen (Hauptklasse und Seniorinnen) belegte sie den 61. Rang. Der flache, aber durch viele Kurven in der Altstadt technisch anspruchsvolle Rundkurs verlangte den Athleten alles ab. Christiani zeigte sich jedoch taktisch klug und konnte ihr Tempo bis zum Zielstrich halten.
Der Sieg in ihrer Altersklasse ging an Carmen Eickhoff (Hannover Runners, 21:40 Min.), doch für Sonja Christiani zählt vor allem die Bestätigung ihrer eigenen Leistungsfähigkeit. Innerhalb kürzester Zeit zwei derart hochklassige Läufe auf diesem Niveau zu absolvieren, zeugt von einer exzellenten Vorbereitung und großer mentaler Stärke.
Ausblick
Mit zwei Top-Ergebnissen im Rücken blickt die Läuferin der Eintracht Munster nun optimistisch auf die kommenden Aufgaben der Straßensaison. Wenn sie diese Konstanz beibehält, dürften weitere vordere Platzierungen bei überregionalen Meisterschaften nur eine Frage der Zeit sein.
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Texte: Olaf Handtrack
Foto: Olaf Handtrack
HANNOVER/MUNSTER. Das Sportleistungszentrum in Hannover war am vergangenen Sonntag (15. März 2026) Schauplatz für den jüngsten Formcheck der regionalen Leichtathletik-Elite. Mit dabei: Zwei motivierte Athletinnen der Eintracht Munster 2020 e.V., die sich in der Altersklasse W13 der starken Konkurrenz stellten.
Unter den Augen ihres Heimtrainers Björn Edelmann zeigten Jayda Eitz und Emilia Okowity, dass die Vorbereitung auf die kommende Freiluftsaison Früchte trägt. In einem teilnehmerstarken Feld erkämpften sich beide Athletinnen vordere Platzierungen und stellten mehrere persönliche Bestmarken auf.
Bestzeiten im Sprint und Sprung
Jayda Eitz präsentierte sich besonders im Kurzsprint in Topform. Bereits im Vorlauf über 60 Meter knackte sie mit 8,61 Sekunden ihre bisherige Hallenbestleistung. Im anschließenden Endlauf bestätigte sie diese Form mit 8,63 Sekunden und sicherte sich damit den 9. Platz. Auch technisch zeigte sie sich verbessert: Im Hochsprung übersprang sie bei ihrem erst zweiten Wettkampf in dieser Disziplin starke 1,31 Meter (neue Bestleistung). Im Weitsprung landete sie bei genau 4,00 Metern und verpasste damit nur hauchdünn den Endkampf.
Okowity glänzt über die Hürden
Ebenfalls einen starken Tag erwischte Emilia Okowity. Nach einem schnellen 60-Meter-Vorlauf (8,58 sec), bei dem sie im Finale mit 8,70 Sekunden leicht Tribut zollen musste, drehte sie in den Technik-Disziplinen auf. Im Weitsprung sicherte sie sich mit 4,64 Metern einen hervorragenden 4. Platz. Ihr persönliches Highlight setzte sie jedoch über die 60 Meter Hürden: In 10,41 Sekunden sprintete sie auf den 2. Platz und war damit die schnellste aller gemeldeten Athletinnen aus Niedersachsen. Abgerundet wurde ihre Bilanz durch solide 1,38 Meter im Hochsprung.
Fokus auf die Freiluftsaison
Trainer Björn Edelmann zog ein positives Fazit: „Beide Athletinnen sind auf einem sehr guten Weg für den Mehrkampf.“ Dennoch sieht der Coach noch Potenzial für die kommenden Wochen. Vor allem in den Sprungdisziplinen wolle man im Training den Fokus verstärkt auf das Anlauf- und Absprungverhalten legen. Die in Hannover gezeigten Leistungen bildeten jedoch eine „ausgezeichnete Basis“ für den Start in die Freiluftsaison
Texte: Olaf Handtrack
Foto: Olaf Handtrack
Lions Club Munster-Bispingen unterstützt die Kinder- und Jugendarbeit. Über eine Spende in Höhe von 5.000 Euro konnte sich kürzlich die Jugendstiftung der Eintracht Munster freuen. Das Geld ist zweckgebunden und soll für die Kinder- und Jugendarbeit bezüglich des geplanten Sommersportfestes vom 14. bis 16. August verwendet werden. Dazu überreichte der Präsident des Lions Club, Volker Toedtmann, einen Scheck an den 1. Vorsitzenden Alfred Mangold und den Geschäftsführer Ulrich Paff von der Eintracht Munster. Die gespendete Summe stammt aus den Einnahmen des Nikolausmarkts aus dem vergangenen Jahr und soll einem guten Zweck zu Gute kommen. Dem Lions Club Munster-Bispingen ist es ein Anliegen, Kinder und Jugendliche zu unterstützen und so bot sich das geplante Sommersportfest an. Die Jugendstiftung mit ihrem Vorsitzenden Dirk Bejga plant an den genannten drei Tagen ein großes Event, das hauptsächlich Kinder und Jugendliche aus Munster und der näheren Umgebung ansprechen soll. Alle Sparten haben die Möglichkeit, ihre Angebote an einem oder allen drei Tagen anzubieten und sich so darzustellen. Mitmachen und Ausprobieren ist seitens der Verantwortlichen erwünscht. Der Verein freut sich auf ein besonderes Sommerfest und hofft auf eine rege Beteiligung.
Text und Fotos: Jens Hoffmann

Volker Toedtmann (Mitte) zusammen mit Alfred Mangold (rechts) und Ulrich Pfaff nach der Scheckübergabe

Volker Toedtmann (links) überreichte den Scheck in Höhe von 5.000 Euro an Alfred Mangold
Uelzen/Munster. Am Sonntag, den 08. März 2026, war die Uelzener Innenstadt Schauplatz der Deutschen Meisterschaft über 10 Kilometer Straße. Die Veranstaltung brachte zahlreiche Spitzenläuferinnen und -läufer aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Mitten in diesem hochklassigen Umfeld absolvierte Sonja Christiani von Eintracht Munster 2020 e.V. ihren ersten Start bei einer Deutschen Meisterschaft – und überzeugte mit einer bemerkenswert starken Leistung.
Einzige Starterin aus dem Heidekreis – und mit persönlicher Bestzeit belohnt
Christiani war die einzige Teilnehmerin aus dem gesamten Heidekreis, die sich der deutschen Laufelite stellte. Mit einer Nettozeit von 49:23 Minuten unterbot sie ihre bisherige persönliche Bestleistung und zeigte damit, dass sie auch im nationalen Vergleich konkurrenzfähig ist. Ihr gleichmäßig starkes Tempo über alle fünf Runden des 2‑Kilometer‑Innenstadtkurses brachte ihr am Ende den 11. Platz in der Kategorie Masters W50 ein. Sie betonte anschließend, wie stolz sie darauf sei, ihre bisherige Bestleistung ausgerechnet bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft unterboten zu haben – ein Moment, der diesen Wettkampftag für sie besonders bedeutend machte.
Deutsche Meister 2026
Im Elitefeld setzten sich zwei Athleten besonders eindrucksvoll durch: Nils Voigt vom TV Wattenscheid 01 gewann das Männerrennen in herausragenden 27:56 Minuten, während Eva Dieterich von der LAV Stadtwerke Tübingen das Frauenrennen mit einer starken Zeit von 31:54 Minuten für sich entschied. Beide Athleten dominierten ihre Felder klar und sicherten sich damit die Deutschen Meistertitel über 10 Kilometer Straße. Auch in den Masters‑Wertungen wurden die schnellsten Läuferinnen und Läufer ermittelt. Matthias Weippert vom TC Fiko Rostock war mit 34:09 Minuten der schnellste Athlet der gesamten Masters‑Männerwertung. Bei den Frauen setzte sich Tanja Saretzki von der LG Hohenfels durch, die in 40:41 Minuten die beste Zeit aller Masters‑Läuferinnen erzielte.
Stars der deutschen Laufszene am Start
Die Meisterschaft war nicht nur sportlich hochklassig, sondern auch prominent besetzt. Zahlreiche bekannte Namen der deutschen Leichtathletik nutzten das Rennen als Formtest oder Standortbestimmung. Unter ihnen befand sich auch Gesa Krause, eine der erfolgreichsten Hindernisläuferinnen Europas, die mit ihrer Präsenz zusätzliche Aufmerksamkeit auf das Event lenkte. Ebenso standen weitere Topathleten wie Florian Bremm, Domenika Mayer und Lisa Merkel an der Startlinie. Ihre Teilnahme unterstreicht das Niveau der Veranstaltung und zeigt, in welchem Umfeld Christiani ihr Debüt absolvierte.
Foto und Text: Olaf Handtrack
Fotorunde beschäftigt sich erneut mit dem kreativen Fotografieren. Wie man bunte Würfel, Buntstifte und Dominosteine ins richtige Licht setzt, war die entscheidende Frage, die sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fotorunde stellte.
Zu diesem Themenabend trafen sich zehn Hobbyfotografinnen und –fotografen, um sich an vier Stationen mit den zuvor genannten Utensilien fotografisch auseinanderzusetzen.
An der ersten Station waren Buntstifte hinter einer schwarz glänzenden Plexiglasplatte platziert worden, wobei vor den Stiften auf der Platte drei Weingläser mit Wasser gefüllt standen. Sowohl die Stifte als auch die Gläser spiegelten sich in der Plexiglasplatte. Mit zwei kleinen Lampen wurde die Szene zudem perfekt ausgeleuchtet.
An der zweiten Station konnten die Aktiven bunte Würfel zusammen mit einem kleinen Einmachglas fotografieren. Dazu waren die bunten Würfel und das Einmachglas auf einer schwarzen Pappe mit Hohlkehle platziert worden. Der ganze Aufbau befand sich in einem großen Lichtwürfel, wobei auch dieser perfekt ausgeleuchtet war.
An der dritten Station befanden sich Dominosteine in einer kleinen Lichtbox. Wie positioniert man die Steine so, dass ein interessantes Bild entsteht? Das war hier die entscheidende Frage. Aber auch Buntstifte, die sich in einer kleinen Schüssel mit Wasser spiegelten, konnten hier abgelichtet werden. Das Wasser wurde zudem durch Vibrationen in Schwingungen versetzt, was leichte Wellen erzeugte. Die Spiegelungen der Buntstifte wirkten dadurch verzerrt.
An der vierten Station galt es, Buntstifte von oben zu fotografieren, um die Schärfe so auf nur einen Stift zu legen. Das Ganze ließ sich aber auch umsetzen, wenn die Stifte von der Seite aufgenommen wurden. Hilfreich war dabei farbiges Papier, welches sich hinter oder unter den Stiften befand.
Für die Hobbyfotografinnen und - fotografen bestand nun die Herausforderung, die richtige Brennweite und Blende auszuwählen, um an den einzelnen Stationen die zuvor beschriebenen Hilfsmittel gekonnt in Szene zu setzen. Rund zweieinhalb Stunden wurde ausgiebig mit verschiedenen Einstellungen experimentiert und fotografiert. Von Minute zu Minute stieg die Stimmung, und der Kreativität waren keine Grenzen mehr gesetzt. Mit dem Ablauf des gesamten Abends und den Ergebnissen zeigte sich am Ende Spartenleiter Jens Hoffmann sehr zufrieden.
Text: Jens Hoffmann
Fotos: Enikö Hanika, Gerhard Schulz und Iris Fritz



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