Munster/Lüchow – Beim Werfertag am 01. August 2026 sorgte eine Athletin besonders für Aufsehen: Jayda Eitz (W13) von der Eintracht Munster 2020 e.V. dominierte den Diskuswurf der weiblichen Jugend mit dem 0,75‑kg-Diskus und erzielte herausragende 25,94 Meter.
Mit diesem Wurf führt die 13‑Jährige die Bestenliste des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes an – ein außergewöhnlicher Erfolg, der ihre starke Entwicklung und ihr technisches Können eindrucksvoll unterstreicht.
Ein Wurf mit Signalwirkung
Jayda zeigte ihren Spitzenwurf und setzte ein klares Ausrufezeichen. Die Kombination aus sauberer Drehtechnik, präziser Fußarbeit und einem explosiven Abwurf ließ das Gerät weit über die 25‑Meter-Marke fliegen und sorgte für Begeisterung unter den Zuschauern.
Trainerinnen und Trainer der Eintracht Munster zeigten sich sichtlich stolz. Die Leistung bestätigt die kontinuierliche Arbeit der vergangenen Monate und zeigt, dass Jayda Eitz zu den stärksten Nachwuchswerferinnen ihrer Altersklasse in Niedersachsen zählt.
Eintracht Munster: Nachwuchsarbeit, die Früchte trägt
Der Erfolg der jungen W13-Athletin reiht sich ein in die positive Entwicklung der Munsteraner Nachwuchsabteilung. Moderne Trainingsmethoden, engagierte Betreuung und ein wachsendes Team motivierter Jugendlicher schaffen ein Umfeld, in dem Talente wie Jayda sichtbar aufblühen.
Mit ihren 25,94 Metern hat Jayda Eitz nicht nur den Wettkampf in Lüchow gewonnen, sondern auch ein deutliches Zeichen im Landesvergleich gesetzt. Ihr Name steht nun ganz oben in der niedersächsischen Bestenliste – und vieles spricht dafür, dass dies nicht der letzte große Erfolg der jungen Werferin sein wird.
Text und Foto: Laura Ulbricht
Trotz Regen und kurzer Vorbereitungszeit: The Line Walker auf dem Peetshof
Wietzendorf. Mit Leidenschaft, guter Laune und einer gelungenen Leistung begeisterten die The Line Walker der Eintracht Munster 2020 e.V. die Besucher des Sommerfestes auf dem Peetshof des Heimatvereins Wietzendorf. Für rund 30 Minuten sorgten die elf Tänzerinnen mit ihrem abwechslungsreichen Programm für Unterhaltung und bewiesen dabei einmal mehr, dass echte Line Dancer sich von schlechtem Wetter nicht aufhalten lassen. Dabei stand der Auftritt der Gruppe zunächst gar nicht im Terminplan. Erst zwei Wochen vor dem Sommerfest erhielt die Gruppe die Anfrage, kurzfristig einzuspringen, nachdem eine andere Formation ihre Teilnahme absagen musste. Viel Zeit blieb damit nicht, um ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen und die Tänze gemeinsam zu proben. Von der kurzen Vorbereitungszeit war während des Auftritts jedoch nichts zu erkennen. Die Tänzerinnen überzeugten mit abwechslungsreichen Choreografien und Freude am Tanzen. Immer wieder spendete das Publikum Applaus. Fast schon eine kleine Tradition scheint inzwischen der Regen zu sein. Bereits beim Sommerfest im vergangenen Jahr absolvierte die Gruppe ihren Auftritt bei nasser Witterung. Auch diesmal setzte der Regen ein. Für die Tänzerinnen war das jedoch kein Grund, ihr Programm einzuschränken. Unbeeindruckt von den äußeren Bedingungen zeigten sie ihren Auftritt bis zum letzten Titel mit viel Engagement und einem Lächeln im Gesicht. Der spontane Einsatz machte einmal mehr deutlich, wie flexibel die Gruppe ist. Innerhalb von nur zwei Wochen ein vollständiges Bühnenprogramm vorzubereiten und unter nicht gerade einfachen Bedingungen zu präsentieren, ist keine Selbstverständlichkeit. Dass dies gelang, ist dem großen Zusammenhalt und der langjährigen Tanzerfahrung der Gruppe zu verdanken. „Natürlich war die Vorbereitungszeit eine Herausforderung. Umso mehr freuen wir uns, dass wir das Sommerfest unterstützen und den Besucherinnen und Besuchern eine schöne Zeit bereiten konnten.“, so die Tänzerinnen nach dem Auftritt. Das Sommerfest auf dem historischen Peetshof bot auch in diesem Jahr ein buntes Programm mit Musik, Tanz, regionalen Spezialitäten und Angeboten für die ganze Familie. The Line Walker trugen mit Ihrem Auftritt dazu bei, dass das Fest seinem Ruf als geselliger Treffpunkt für Jung und Alt einmal mehr gerecht wurde.
Text und Foto: Andreas Handtke
Landwirt Christian Sievers unterstütze mit Traktor und Anbaugeräten. Rege Beteiligung vor allem von Seiten der B- und C- Jugendlichen mit ihrem Trainer- und Betreuerteam bei der Reaktivierung des Beachhandballfeldes erfreute die Verantwortlichen der Handballsparte von der Eintracht Munster. 12 Jugendlich und 7 Erwachsene waren zu diesem Arbeitseinsatz erschienen.
Die Fläche, die hinter der Ballsporthalle im Sportpark Osterberg liegt, war rund 12 Jahre ungenutzt und daher erheblich überwachsen. Der Bauhof der Stadt Munster unterstütze die Aktion mit einer zur Verfügung gestellten Handfräse. Schaufeln und Harken allein hätten einen mehrtätigen schweißtreibenden Einsatz erfordert. Dieser wurde den staunenden Freiwilligen dann jedoch durch den dankenswerten und großzügigen Einsatz von Christian Sievers aus Kreutzen erspart. In 60 Minuten arbeitete der Landwirt mit seinem Traktor die gesamte Fläche optimal durch und glättete sie anschließend so weit, dass nur noch minimale Korrekturen zur Bespielbarkeit nötig waren. Mit La-Ola und Applaus dankten alle Anwesenden Christian Sievers und nutzten in den Folgetagen schon ausgiebig das renovierte Geläuf.
Text und Fotos: Uwe Köhler

Landwirt Christian Sievers unterstützte die fleißigen Helfer mit seinem Traktor und Anbaugeräten

Fast geschafft, das Beachhandballfeld kann nun wieder im vollen Umfang genutzt werden
Zu einem tierischen Erlebnis wurde kürzlich der Besuch von 7 Hobbyfotografen der Fotorunde von der Eintracht Munster im Wildtierpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf. Der Wildpark Lüneburger Heide zeigt rund 1200 Tiere aus ca. 140 verschiedenen Wildtierarten auf einer Fläche von 61 Hektar in ihrem natürlichen Lebensraum. Die Haltung innerhalb eines Waldgebietes ermöglicht den Tieren ein weitgehend freilandtypisches Verhalten. So nutzen die Hobbyfotografen auf dem großen Rundweg die Möglichkeit, die meisten Tierarten in ihren Gehegen und Volieren aufsuchen zu können. Auch mittels der Lage in der Lüneburger Heide sollen Tierwelt und Natur den Besuchern näher gebracht werden, sodass die Munsteraner z.B. Sibirische Tiger, Polarwölfe, Kamtschatkabären, Elche, Rentiere, Wildschweine, Wisente und Alpensteinböcke in einer recht natürlichen Umgebung fotografieren konnten. Andenkondore, Eulen, Adler oder Sichler waren schon deutlich schwerer aufs Bild zu bannen, da in der Regel engmaschiger Draht oder Maschendraht der Volieren das Fotografieren erschwerten. Dafür gelangen von den niedlichen Waschbären, Nasenbären, Fischottern und Präriehunden beeindruckende Fotos. In den Streichelgehegen waren es die Damhirsche, die sich geduldig anfassen und streicheln ließen. So versuchte sogar ein weiblicher Damhirsch das Polohemd eines Örtzestädters anzuknabbern, was zur allgemeinen Heiterkeit beitrug. Nach rund zweieinhalb Stunden Fußmarsch kehrten die Hobbyfotografen in einem Café im Park ein und ließen dort ihren Besuch ausklingen.
Text: Jens Hoffmann
Fotos: Dieter Peitz, Gerhard Schulz und Michael Adler

Raufußkautz bereit zum Abheben

Fischotter beim Sonnenbad am Pool

Rotwild beim Mittagssnack
Munster - Windböen fegten über den Sportpark Osterberg, Regenschauer zwangen Kampfrichter und Athleten immer wieder zu kurzen Pausen – und trotzdem entwickelte sich die Kreismeisterschaft Einzel am 13. Juni 2026 zu einem echten Highlight der jungen Leichtathletik im Heidekreis. Eintracht Munster 2020 e.V. meisterte die Rolle des Ausrichters souverän, während der LAV Heidekreis als Veranstalter für einen strukturierten Ablauf sorgte. Die widrigen Bedingungen schienen viele Talente eher anzuspornen als zu bremsen: Sie kämpften, jubelten, steigerten sich – und lieferten packende Wettkämpfe ab.
Bei den Jungen der M10 setzte Carl Schmidt (MTV Soltau) gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen. Trotz nasser Bahn sprintete er über 50 Meter zum Sieg, dominierte später auch Weitsprung und Schlagball und zeigte eine beeindruckende Vielseitigkeit. Nur im Hochsprung musste er sich Lennox Gehrke (SG Bomlitz‑Lönsheide) geschlagen geben, der mit starker Technik die entscheidende Höhe meisterte. In der M11 sorgte Arthur Hanika von Eintracht Munster für Jubel bei den Gastgebern: Er gewann den Sprint und den Schlagballwurf und zeigte im Weitsprung mit Platz zwei ebenfalls eine starke Leistung. Jannes Grünhagen (TV Jahn Schneverdingen) setzte im Hochsprung die Bestmarke, während Ole Köhler mit einem kraftvollen Satz den Weitsprung für sich entschied.
In der Jugend M12 teilten sich Talon Berger (MTV Soltau) und Benno Greunke (SG Bomlitz‑Lönsheide) die Erfolge: Berger war über 75 Meter nicht zu schlagen, Greunke dominierte Weitsprung und Ballwurf. Die M13 wurde zu einer Bühne für das Soltauer Duo Hendrik von Wieding und Clemens Bremer, die sämtliche Disziplinen unter sich ausmachten und sich gegenseitig zu Höchstleistungen trieben. In der M14 ließ Luca Schwarz (TV Jahn Schneverdingen) keinerlei Zweifel an seiner Form und gewann alle vier Wettbewerbe seiner Altersklasse. Auch die 4×75‑Meter‑Staffel der männlichen Jugend U14 ging mit deutlichem Vorsprung an den MTV Soltau.
Bei den Mädchen der W10 zeigte Tessa Ruschmeyer (TV Jahn Schneverdingen), dass sie auch bei Regenwetter glänzen kann: Sie gewann Hochsprung, Weitsprung und Schlagball und präsentierte sich in Topform. Den Sprint entschied ihre Vereinskameradin Freda Marie Broocks knapp für sich. In der W11 sorgte ein starkes Schneverdinger Trio für klare Verhältnisse: Emily Rosebrock setzte sich über 50 Meter durch, Vera Linda Jung gewann den Hochsprung, und Irmengard Behrens holte sowohl im Weitsprung als auch im Schlagball die Titel.
In der Jugend W12 war Marieke Wobst (SG Bomlitz‑Lönsheide) das Maß aller Dinge und entschied sämtliche Disziplinen für sich. Auch in der W14 dominierte Fritzie Behrens mit vier Siegen, während Anna Marie Griguhn im Ballwurf die weiteste Weite erzielte. In der W15 zeigte Lia Feldmann (TV Jahn Walsrode) eine beeindruckende Konstanz und gewann alle drei Entscheidungen ihrer Altersklasse. Die 4×50‑Meter‑Staffel der weiblichen U12 ging an TV Jahn Schneverdingen 1, das sich vor der zweiten Vereinsmannschaft durchsetzte.
Trotz Regen, Wind und Unterbrechungen bot die Kreismeisterschaft einen spannenden Wettkampftag, an dem der Nachwuchs des Heidekreises eindrucksvoll bewies, wie viel Potenzial in ihm steckt – und dass echte Wettkampfstimmung auch bei schwierigen Bedingungen entstehen kann.
Text und Bild: Olaf Handtrack
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